• Modernste MRT & CT Technik

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Computertomographie (CT)

Funktionsprinzip

Die Computertomographie (CT) wird seit 1972 in der Radiologie angewendet. Sie ist eine der sichersten Untersuchungsmethoden, die es gibt und dabei unkompliziert und völlig schmerzfrei. Mit Hilfe eines sehr schmalen und gebündelten Röntgenstrahls werden beim CT sehr dünne Schichtaufnahmen des Körpers erstellt. Über ein leistungsfähiges Computersystem werden diese Aufnahmen anschließend in Ergebnisbilder umgerechnet. Mit dem CT kann er Körper sehr zuverlässig und exakt dreidimensional abgebildet werden. Auf den einzelnen Schichten sind Details bis zu einem Millimeter Größe zu erkennen. Im Vergleich zur herkömmlichen Röntgentechnik, die nur zweidimensionale Bilder liefert, lassen sich mit Hilfe des CT kleinste Veränderungen schon sehr frühzeitig erkennen, was auch die Heilungschancen verbessert.

 


 

 

Untersuchungsverfahren

Für die Untersuchung werden Sie auf einer beweglichen Liege gelagert und in die kreisrunde Abtastöffnung des CT-Gerätes gefahren. Diese Öffnung ist mit ca. 75 cm sehr breit, so das Sie sich nicht beengt fühlen werden. Es handelt sich nicht um eine Röhre, sondern vielmehr um einen Ring. Ein Großteil Ihres Körpers befindet sich immer außerhalb dieses Ringes.

Zunächst erstellt das Gerät eine grobe Übersichtsaufnahme; dann werden die Schnitte der eigentlichen Untersuchung geplant. Während Sie langsam in den Untersuchungsring gefahren werden, rotiert die Röntgenröhre im Inneren des CT um den Körper und nimmt Hunderttausende von Messwerten auf, die an den Computer weiter geleitet und von diesem zu einem Querschnittsbild des Körpers verarbeitet werden. Sie werden nichts fühlen, sondern lediglich ein leises Rauschen hören. Da die Aufnahmen durch Bewegungen gestört werden können, sollten Sie ruhig und entspannt liegen und nicht sprechen. Bei Untersuchungen des Brust- und Bauchraumes müssen Sie teilweise die Luft anhalten. Diese Atemkommandos bekommen Sie über einen Lautsprecher. Über eine Gegensprechanlage stehen wir jederzeit mit Ihnen in Verbindung. Je nachdem, welche Körperregion untersucht wird, liegt die gesamte Untersuchungsdauer zwischen 5 und 30 Minuten.

Je nach Fragestellung der Untersuchung ist es manchmal notwendig, vorab ein Kontrastmittel zu geben. Dieses wird entweder gespritzt oder bei ganz speziellen Fragestellungen oral verabreicht. Die Röntgen-Kontrastmittel sind in aller Regel problemlos verträglich. Manche Patienten verspüren ein Hitzegefühl, das jedoch schnell wieder nachlässt. Orale Kontrastmittel werden stark mit Wasser verdünnt und müssen ein bis anderthalb Stunden vor der Untersuchung gleichmäßig getrunken werden.

 


 

 

Einsatzgebiete

Die Einsatzgebiete der Computertomographie sind mittlerweile sehr vielfältig. Häufige Indikationen zur Durchführung einer Computertomographie sind:

Kopf: / Schädel:
- Lokalisation und Ausdehnung von Hirnblutungen
- akute Schädel-Hirn-Traumen
- Schädelbrüche
- Schlaganfall
- degenerative oder traumatische Veränderungen der Hirnsubstanz
- Gehirntumoren.

Hals:
- Lokalisation und Ausdehnung von Tumoren im Nasen-/Rachenraum, in den
   Nasennebenhöhle oder dem Kehlkopf
- Suche nach vergrößerten Lymphknoten
- Verletzungen oder degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule.

Brustkorb:
- Lokalisation und Ausdehnung von Lungentumoren
- Suche nach bösartigen Absiedlungen in der Lunge
- Abklärung akut entzündlicher oder chronischer Lungenerkrankungen
- Ausdehnung von gutartigenoder bösartigen Schilddrüsenveränderungen,
   Lymphknotenknotenvergrößerungen
- Veränderungen der Hauptschlagader und der großen herznahen Gefäße
- Verletzungen oder degenerative Veränderungen der Brustwirbelsäule.

Abdomen:
- gutartige und bösartige Tumore von Leber und Bauchspeicheldrüse
-Bauchspeicheldrüsenentzündung
- Gallenwegserkrankungen
- Verletzungen von Oberbauchorganen
- Veränderungen der großen Bauchgefäße
- Lokalisation und Ausdehnung von Tumoren im Magen-Darm-Trakt - Lymphknotenvergrößerungen
- entzündliche Veränderungen des Verdauungstraktes
- Verletzungen oder degenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule und des Beckens

 


 

 

Wichtig zu wissen

Die Computertomographie stellt im Wesentlichen kein Risiko dar. Aufgrund der modernen Gerätetechnologie, mit der auch die Untersuchungsdauer verkürzt werden kann, liegt die Strahlenexposition in einem Dosisbereich, bei dem keine direkten Gesundheitsschäden zu erwarten sind. Zwar liegt sie höher als bei einer normalen Röntgen-Aufnahme. Man erhält jedoch deutlich mehr wichtige Informationen.

Die Untersuchung kann prinzipiell bei jedem Patienten durchgeführt werden. Eine Schwangerschaft sollte jedoch ausgeschlossen sein.

Um Nebenwirkungen im Hinblick auf ein evtl. notwendiges Kontrastmittel auszuschließen bzw. zu minimieren, informieren Sie uns bitte vor der Untersuchung über evtl. vorliegende Vorerkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, Allergien und schwere Nierenerkrankungen.

Eine spezielle Vorbereitung für die CT ist nicht erforderlich. Wir werden Sie im Vorfeld informieren, ob es ggf. erforderlich ist, dass Sie nüchtern kommen.

 

 

Kontakt

Sprechzeiten

Mo und Di: 7.30 bis 17.00 Uhr
Do:           7.30 bis 18.30 Uhr
Mi und Fr:  7.30 bis 12.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Wir bitten um Terminvereinbarung für Untersuchungen aus dem Bereich Computertomographie (CT) sowie Kernspintomographie (MRT), Mammographie und periradikuläre Therapie.

Röntgenuntersuchungen des Skeletts und der Thoraxorgane (z. B. Lunge) sind während der regulären Sprechzeiten auch ohne vorherige Terminabsprache möglich.