• Modernste MRT & CT Technik

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Digitale Mammographie

Funktionsprinzip

Die Mammographie (lat. Mamma = Brust) ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der weiblichen (aber auch männlichen) Brust. Für die Mammographie wird mit Röntgenröhren gearbeitet, die sog. Weichstrahlungen erzeugen. Dieser Strahlungstyp macht das Brustdrüsengewebe besonders gut sichtbar. Feine Unterschiede in der Dichte und der Zusammensetzung des Gewebes und sog. winzige Verkalkungen können erkannt werden.

Die digitale Mammographie ist die modernste Röntgenaufnahmetechnik der weiblichen Brust. Sie beruht auf einer neuartigen Detektortechnik. Dabei wird jedes einzelne Röntgenphoton gezählt, in ein digitales Signal umgewandelt und mit einem Computer aufgezeichnet. Die Bilder können durch Vergrößerungen, Filterungen sowie Veränderung von Helligkeit und Kontrast für die jeweilige Fragestellung optimiert werden. Die Strahlenbelastung liegt dabei deutlich unter dem herkömmlichen analogen Verfahren.

 


 

Untersuchungsverfahren

Um eine gute Bilddarstellung zu gewährleisten, muss die Brust für die Aufnahme komprimiert werden. Dazu wird unter Anleitung einer Röntgenassistentin die Brust auf die Kompressionsplatte des Mammographiegerätes gelegt und vorsichtig zusammen gedrückt. Dies tut nicht weh, da die Kompression nur so weit erfolgt, wie Sie es aushalten. Je intensiver die Kompression jedoch ist, umso besser ist die Aussagekraft der Bilder und umso kleiner die Strahlenexposition des Drüsengewebes.

Von jeder Brust werden zwei Aufnahmen in verschiedenen Ebenen angefertigt. Dazu werden die Röntgenstrahlen einmal von oben nach unten und einmal schräg durch die Brust geschickt. Dies erhöht die Sicherheit, etwaige Veränderungen in der Brust zu erkennen und es ermöglicht, diese zu lokalisieren. Zur besseren Beurteilung ist in manchen Fällen eine dritte Aufnahme einer oder beider Brüste erforderlich.

In Abhängigkeit vom Ergebnis der Mammographie wird Ihnen der Radiologe eine ergänzende Ultraschalluntersuchung der Brust anbieten.

 


 

 

Einsatzgebiete

Bei Frauen stellt der Brustkrebs heute die häufigste Krebserkrankung dar. In den letzten 20 Jahren hat diese Krebsform zugenommen und betrifft mehr und mehr auch jüngere Frauen. Der Brustkrebs ist mit den Möglichkeiten der modernen Medizin jedoch sehr gut zu behandeln bzw. zu heilen, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Leider nutzen immer noch viel zu wenige Frauen diese Chance. Nur knapp jede dritte nimmt an den Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teil.

Liegen Veränderungen der Brust vor, bei denen der Arzt nicht ausschließen kann, dass sie bösartiger Natur sind, ist eine Mammographie notwendig, um eine gesicherte Diagnose zu erhalten. Dazu gehören

  • tastbare Knoten oder Verhärtungen
  • Veränderungen von Form und Größe der Brust
  • Einziehungen oder Vorwölbungen der Haut
  • Austritt von Flüssigkeit aus einer Brustwarze

Auch bei Frauen mit bestimmten Risikofaktoren für Brustkrebs kann eine Mammographie angezeigt sein. Dazu zählen

  • Vorkommen von Brustkrebs bei Verwandten ersten Grades (Mutter, Schwester) oder zweiten Grades (Großmutter, Cousine)
  • Nachweis von gutartigen Brusterkrankungen (atypische Hyperplasie)
  • Lebensalter über 50 Jahre
  • Hormonersatztherapie in den Wechseljahren
  • Geburt des ersten Kindes im Alter von über 30 Jahren

 


 

 

Wichtig zu wissen

Die digitale Mammographie nutzt Röntgenstrahlung. Die Dosis liegt jedoch deutlich unterhalb der Strahlenexposition, die bei der analogen Technik vorkommt und ist daher weitaus schonender.

Die Untersuchung kann prinzipiell bei jeder Patientin durchgeführt werden. Eine Schwangerschaft sollte jedoch ausgeschlossen sein.

Nach Möglichkeit sollte die Mammographie in der Zyklusmitte, etwa zehn Tage nach Beendigung der Regelblutung erfolgen, da zu dieser Zeit die Drüse transparent sind und die Kompression am wenigsten unangenehm ist.

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig. Bitte informieren Sie uns aber über mögliche Voruntersuchungen derselben Körperregion (CT, MRT und Röntgenuntersuchungen).

 

Kontakt

Sprechzeiten

Mo und Di: 7.30 bis 17.00 Uhr
Do:           7.30 bis 18.30 Uhr
Mi und Fr:  7.30 bis 12.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Wir bitten um Terminvereinbarung für Untersuchungen aus dem Bereich Computertomographie (CT) sowie Kernspintomographie (MRT), Mammographie und periradikuläre Therapie.

Röntgenuntersuchungen des Skeletts und der Thoraxorgane (z. B. Lunge) sind während der regulären Sprechzeiten auch ohne vorherige Terminabsprache möglich.